Hausgeschichte

1908 errichtete das Land Oberösterreich das dringend benötigte zweite Kurhaus, damals als „Neues Badehaus“ bezeichnet. Die Innengestaltung plante der berühmte Jugendstilarchitekt Mauriz Balzarek. Nur mehr die Eingangshalle, heute Kassenbereich, blieb davon erhalten.

Von 1943 bis 1945 beherbergte das umfunktionierte Haus die Linzer Frauenklinik mit Geburtenabteilung, die wegen der drohenden Bombenangriffe nach Bad Hall übersiedelte.
2730 Kinder kamen in diesen zwei Jahren hier zur Welt.

1945 bis 1946 besetzten die Amerikaner das Haus und errichteten im Tiefparterre ein „Bar“, deren Wände vom Maler der Kuranstalten mit sogenannten „Pin-Up-Girls“ dekoriert wurden, die erst bei der Museumserrichtung wieder „entdeckt“ wurden.

1955 Gründung des Vereines "Heimathaus Bad Hall, Pfarrkirchen und Umgebung" - Ausstellung in der Tassiloquelle.

Um 1980 war der Anspruch eines modernen Heilbades an das Haus nicht mehr zu erfüllen, deshalb begann die Gemeinde das Projekt „Museum“ zu realisieren.

1988 wurde der Verein "OÖ Handwerkermuseum Bad Hall" gegründet.

1990 erfolgte nach einer grundlegenden Sanierung des Hauses die Einrichtung des Heimathauses im Tiefparterre

1995wurde die Türenausstellung im Dachgeschoss und der erste Teil des Handwerkermuseums eröffnet.

1998 erfolgte die Fertigstellung des OÖ Handwerkermuseums Bad Hall - Teilobjekt der OÖ Landesausstellung "Land der Hämmer".

1999
Vereinigung beider Vereine zum Verein "Forum Hall - Heimat - Handwerk - Haustüren"

2005
Teilnahme an der OÖ Landesgartenschau in Bad Hall (30.529 Besucher)

2007
Fertigstellung der Neugestaltung des Vorraumes zur Türenausstellung und Fertigstellung der Ausstellung über alte Fotoeinrichtungen (Foto Greiner, Bad Hall)