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Handwerk und Badebetrieb
Das Handwerk in Bad Hall im Banne von Bäderbetrieb und
Industrialisierung zeigt die Veränderungen im Bereich des Kurbetriebes, beim
Fotografen, in der Wäscherei und beim Friseur. Vor 150 Jahren im Jahre 1855
begann der kommerzielle Heilbadbetrieb in der früheren Handwerkersiedlung. Nun
konnten viele neue Arbeitsplätze im Kurbetrieb und den angeschlossenen Gewerben
geschaffen werden.
Bad Hall als Kurort:
Wozu braucht der Mensch Jod?
Jod ist ein wesentlicher Bestandteil der Schilddrüsenhormone, die wichtige
Lebensprozesse wie Wachstum, Entwicklung, verschiedene Stoffwechselvorgänge,
Energiebereitstellung steuern. Darüber hinaus gibt es Jodwirkungen außerhalb
der Schilddrüsenfunktion z.B. Einflüsse auf Bindegewerbe, Blutgefäße,
Fettstoffwechsel und auf sogenannte antioxidative Schutzmechanismen. Diese
Wirkungen ergeben sich besonders aus den balneotherapeutischen Jodanwendungen
(Bäder, Inhalationen, Trinkkuren mit Bad Haller Jodsole)
Balneologische Forschung in Bad
Hall:
Auf Initiative der Kurärzteschaft Bad Halls wurde in den Jahren 1950 – 1953 das
Paracelsus-Institut gegründet, die in der chemischen, physiologischen, internen
und Augenabteilung große Erfolge verzeichnete. 1993 wurde die
„Paracelsus-Gesellschaft für Balneologie und Jodforschung“ anstelle des
Instituts gegründet.
Den Abschluss bildet die multimediale
Schau "Von der Dampfmaschine zum Roboter". Doch das Handwerk lebt, beweisen
viele Zeugnisse heutiger Handwerksmeister in Bad Hall.
Renaissance des Handwerks:
KUNSTHANDWERK
Eine Antwort des hochtechnisierten Industrieproduktion ist auch der starke
Trend zum Kunsthandwerk, das in vielen Kursen einer breiten Masse von Männern
und Frauen nähergebracht wird. |