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2. Die ersten Jahre: Vor dem Badehaus blieb – wie zeitgenössische Abbildungen und Pläne erkennen lassen – eine von verschlungenen Wegen durchzogene Rasenfläche, auf denen Bad Halls erster Badeverwalter Josef Hermann Hillischer in regelmäßigen Abständen die beliebten Tombolas veranstaltete. Abseits davon aber gestaltete Runkel – dem Geschmack der Zeit entsprechend – idyllische Strauchwerklauben und vom Buschwerk gegen Einsicht geschützte Gänge. Die zentrale Säule eines Springbrunnens steht noch heute inmitten eines Wiesenflecks. Paraplui: Ein auf künstlich aufgeworfenem Hügel errichteter Rundsitz mit der hölzernen Überdeckung des sogenannten Parapluis bot für die Gäste des Jahres 1856 besonderen Reiz. Der die neue Gartenanlage überragende Hochsitz gewährte eine weite Fernsicht über das freundliche Hügelland bis zum Kranz der nahen Berge. Heute ist dieser Paraplui im hohen Baumbestand des alten Parks fast verschwunden, bildet aber noch die Erinnerung an die Romantik verklärter alter Parkanlagen. Brunnenmädchen oder „Grillparzerbrunnen“: Die als Vogeltränke geschaffene gusseiserne Mädchengestalt – noch heute eines der Symbole Bad Halls – ist auf Stichen aus dem Anfang der Sechzigerjahre des 19. Jh. schon sichtbar. Die Chronik berichtet, dass der menschenscheu gewordene große österreichische Dramatiker Franz Grillparzer während seines Kuraufenthaltes in Bad Hall anno 1866 die im dichten Buschwerk versteckten Bänkchen beim Brunnenmädchen besonders liebte und dort alltäglich die Finken fütterte. Die Anfänge: Eichen, Rotbuchen Die Pflanzungen der ersten Kurparkanlage Bad Halls sind inzwischen zu mächtigen Baumriesen geworden. Die Gruppen imposanter Rotbuchen, in deren Rinde vergangene Geschlechter Herzen und Monogramme schnitzten, gewaltige Eichen mit den Spuren zahlreicher Blitzeinschläge verleihen dem ältesten Parkteil ihren besonderen Charakter. |