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8. Reflexion über den Park (nach
Schmölzer 1966) „Mit 280.000 m² Grundfläche und mehr als 20 km Parkwegen, mit prächtigen Blumenbeeten und reichem Bestand an einheimischen und exotischen Gehölzen ist der in die freie Landschaft des oberösterreichischen Alpenvorlandes übergehende Park zu jeder Jahreszeit von besonderem Reiz. Weite, abends ins Licht der Kandelaberreihen getauchte Promenaden laden zum geselligen Spazieren, vielfach verschlungene schattige Wege locken zum besinnlichen Wandern und zur Rast auf einer der zahllosen Bänke. Wohl erreichen die Ausgaben für die Erhaltung und laufende Ausgestaltung dieses Parks alljährlich schwindelnde Höhen, doch nur ständige Pflege kann die volle Schönheit der Anlagen sichern“ Eine alte Lebensregel besagt, dass der beste Weg zu einem langen und gesunden Leben der Fußweg ist. Bad Halls Kurpark und seine Umgebung laden mit immer neuen Reizen zur Wanderung ein. Heilmittel Kurpark: Die Kurparkanlage ist fürs erste kaum als Heilmittel erkennbar, doch ist sie ein Glied in der Reihe der kurörtlichen Einrichtungen, eines der Mittel zur Regeneration der Kurgäste. Gradiergrotte 1999: Im Jahre 1999 wurde an der Stelle des ehemaligen „Waldkauz“ Pavillons die „Tassilo-Gradiergrotte“ eingerichtet. Für alle Besucher frei zugänglich soll die Gradiergrotte der Landeskuranstalten ein altbewährtes natürliches Mittel zur Linderung von Atemwegserkrankungen sein. Die Architektur des in einer Holzkonstruktion errichteten Bauwerkes wurde der Natürlichkeit des umgebenden Kurparks sowie dem traditionellen Flair angepasst. Freiluftinhalatorien haben lange Tradition in Heilbädern. Unter „gradieren“ versteht man das Verdunsten des Wassers von salzhaltigen Lösungen bis zum Sättigungsgrad. In Bad Hall geschieht dies im Wege der Berieselung von Weißdornzweigen mit der natürlichen Jodsole. Dadurch wird die Umgebungsluft mit salzhaltigen Inhalten und ätherischen Stoffen des Weißdorns angereichert und weist einen erhöhten Feuchtigkeitsgehalt auf. Fünf bis zehn Minuten täglicher Aufenthalt in der Gradiergrotte kann Atemwegserkrankungen lindern. |