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Sonderausstellungen
„Bad Hall im Blickwinkel“ – Dr. Aluta –
ein Leben für die Fotografie in Schwarzweiß
Fotoausstellung, verbundenmit einem Fotowettbewerb
Sonntag, 1. Mai bis Mittwoch, 26. Oktober 2011
Eröffnung: Samstag, 30. April 2011, 17.00 Uhr
Etwa 17.000 Fotos hinterließ der 1905 geborene und 1988 verstorbene
Biologe und Lehrer Dr. Otto Aluta-Oltyan, die bis vor wenigen Jahren als
verschollen gegolten. Als die Fotos, Negative und Platten in desolatem
Zustand auf einem Dachboden wieder gefunden waren, stellte sich nach einer
ersten Durchsicht und Registrierung heraus, daß die Bilder, die
entstanden sind,einen Schatz der Zeitgeschichte und an analoger Fotografie
bilden.
Dr. Aluta-Oltyan hatte als Lehrer im Gymnasium Kremsmünster das Geschehen
bis 1945 sowohl in Kremsmünster als auch in Bad Hall ebenso festgehalten,
wie die Nachkriegszeit, in der er nach fünf Jahren ohne Einstellung
bis 1970 als Hauptschullehrer tätig war. Seine Kamera begleitete
ihn sowohl in der Bad Haller Schule, aber auch als begeisterter Fotograf,
der nicht nur als Pädagoge, sondern auch als Fotograf und Reporter
beachtliche Leistungen unter Beweis gestellt hat.
Ausschnitte aus dem umfangreichen fotografischen Nachlaß, der im
Besitz des Museums Forum Hall ist, sind in Form von Großkopien der
Karteikarten von Dr. Aluta-Oltyan in der Ausstellung zu sehen.
„Edler Glanz in Stahl, Gold und Silber“ – Einblicke
in die Arbeiten der Fachschule für Metallgestaltung der HTL Steyr
„Verborgenes aus alter Zeit“
Sonntag, 15. Mai bis Mittwoch, 26. Oktober 2011
Eröffnung: Samstag, 14. Mai 2011, 17.00 Uhr
Unter dem Motto “Wir bilden die Zukunft“ führt
die HTL die Steyrer Fachschule für Kunsthandwerk, Metallgestaltung
und Design. Diese berufsbildende Fachschule bietet innerhalb von 4 Jahren
eine qualifizierte Ausbildung für Schmuck und Objekte, Graviertechnik,
Kunstschmiede, Metallplastik und Metalldesign. Sie ermöglicht den
Absolventen nach 2-jähriger einschlägiger Berufsausübung
die Ablegung der Meisterprüfung, aber auch darüber hinaus die
Berufsreifeprüfung oder das Studium an der Kunsthochschule bezw.
Fachhochschule. Sie bietet vielfältige Möglichkeiten der Berufsausübung,
wobei die stärkste Tendenz in Richtung Schmuckgestaltung und Design
gerichtet ist. In der Ausstellung zeigen die Fachschüler besondere
Objekte von ihrer Ausbildung an dieser Schule.
„Verborgenes aus alter Zeit“
Dem Forum Hall ist es ein Anliegen, neben der Ausstellung der Arbeiten
der Fachschüler auch Arbeiten berühmter Stahlschneider und
Graveure aus vergangener Zeit, die als Vorbilder dienen, zu zeigen.
Michael Blümelhuber:
geboren 1865, verstorben 1936 in Steyr ist einer der berühmtesten
österreichischen Stahlschneider. Er brachte in seinem Meisteratelier
in Steyr den Stahlschnitt-oder auch Stahlgravur- durch plastische dreidimensionale
Gestaltung zu beachtlicher künstlerischen Reife. Seine Arbeiten
wurden auf der Weltausstellung Paris 1900 international beachtet. Zu
seinen erhaltenen Werken zählen das „Kalksburger Kreuz“
(1911), der Schlüssel für den neuen Linzer Dom (1924) und
das Reliquienkreuz für St.Stephan (1927). In Blümelhubers
Wohn- und Arbeitsvilla in Steyr ist die Fachschule für Metallgestaltung
untergebracht. In der Ausstellung werden künstlerische Arbeiten
sowie Schriften und Zeichnungen gezeigt.
Prof. Hans Gerstmayr:
geboren 1882, verstorben 1987 war auch ein österreichischer bekannter
Stahlschneider und Graveur- ein Schüler von Michael Blümelhuber.
Nach Tätigkeit in Wien, Niederösterreich und Militärdienst
stand er 1907 –1914 an der Seite von Michael Blümelhuber
und unterstützte ihn beim Aufbau seiner Meisterschule. 1920 bis
zu seiner Pensionierung 1949 leitete er die Graveurabteilung der Fachschule
für Eisen- und Stahlbearbeitung in Steyr (heute HTL). Von Hans
Gerstmayr wurden viele künstlerische Arbeiten wie Stahlschnitte
(Schwur- Abtkreuze, Prägestempel, Medaillen), ungezählte Metalltreibarbeiten
als Bilder oder Tafeln für Denkmäler und zahlreiche Grabkreuze
aus Schmiedeeisen entworfen und meist eigenhändig als Treibarbeiten
in Kupfer umgesetzt. Zu seinen herausragendsten Werken zählen der
Kremsmünsterer Prälatenring, das Kremsmünsterer Pastorale
sowie das Schwurkreuz der Bundeslehranstalt in Steyr. In der Ausstellung
werden künstlerische Arbeiten sowie Fotomontagen gezeigt.
Treffpunkt Forum Hall
Tag der offenen Tür am 26. Oktober 2011, 14.00 bis 1700 Uhr
eine traditionelle Veranstaltung mit buntem Programm bei freiem Eintritt
Advent im Forum Hall
Kultur (Krippenausstellung) und heimelige Stunden
An den Wochenenden im Advent von 14.00 bis 17.00 Uhr
Vorträge
„Die alte Eisenstadt Steyr“ – Geschichte
und Architektur
Lichtbildervortrag von Otti Bruckbauer, Steyr
Freitag, 17. Juni 2011, 17.00 Uhr, Forum Hall
Frau Bruckbauer ist eine sehr versierte Stadtführerin in
Steyr. In einem interessanten Lichtbildervortrag vermittelt sie die wechselvolle
Geschichte unserer Bezirksstadt und gibt bekannte und unbekannte Einblicke
in die Architektur dieser alten Eisenstadt. Um die Stadt Steyr direkt
erleben zu können, besteht die Möglichkeit einer Stadtführung
am:
Samstag, 18. Juni 2011, um 10.00 Uhr, mit Treffpunkt Stadtplatz
Steyr
Die Anmeldung und Organisation dieser Stadtführung erfolgt beim Vortrag.
„A Gaudi mit de Mannerleut“ – ein heiterer
Abend mit Burgschauspieler Hermann Scheidleder
Freitag, 1. Juli 2011, 19.00 Uhr, Forum Hall
Hermann
Scheidleder ist im Jahre 1949 in Linz geboren. Er verbrachte seine
Kind- und Jugendzeit in Bad Hall, wo auch seine Eltern und Brüder
leben. Er maturierte 1969 nach 8-jähriger Studierzeit am humanistischen
Gymnasium des Stiftes Kremsmünster. Nach dem Dienst bei der Militärmusik
in Linz-Ebelsberg kam er an die Uni „Mozarteum Salzburg“,
wo er 1972 seine Ausbildung mit Auszeichnung abschloß und wofür
er die Lilli-Lehmann Medaille erhielt. Anschließend hatte er mehrere
Engagements an bekannten Bühnen wie das Theater für Vorarlberg
in Bregenz, Staatstheater Bremerhaven, Staatstheater Darmstadt, Volkstheater
Wien, Theater an der Josefstadt in Wien. Seit dem Jahre 1993 ist er Ensemble-
Mitglied am berühmten Burgtheater in Wien. Als blendender Charakterdarsteller
in Sprache und Mimik eroberte er die Wiener Bühne in vielen Rollen,
unabhängig von durchaus bekannten oder unbekannten Stücken.
In seinem heiteren Vortrag erzählt er auch singend von berühmten
Schriftstellerinnen, wie sie über Männer denken und fühlen.
„Fundgrube Stiftsarchiv Kremsmünster“ –
Interessantes und Verborgenes
Vortrag von Prof. Dr.P.Rupert Froschauer, OSB Kremsmünster
Freitag, 19. August 2011, 19.00 Uhr, Forum Hall
Pater Froschauer ist gelernter Historiker und war bis zu seiner
Pensionierung Professor für Geschichte am Stiftsgymnasium Kremsmünster.
Seine Liebe gilt dem Stöbern im reichen Archiv seines Stiftes, wo
es ihm auch gelingt Neues und nicht Bekanntes - oft überraschend
- zu finden. In seinem sehr interessanten Vortrag schildert er uns, was
er für uns Neues und Wissenswertes entdeckt hat.
„Ob Strich oder Pfarrhof“ – kulturgeschichtliche
Betrachtungen
Vortrag von Univ. Prof. Dr. Roland Girtler, Spital a.P.
Freitag, 16. September 2011, 19.00 Uhr, Forum Hall
- Roland Girtler und sein Werden:
Er ist als Sohn eines Gemeindearztes im Jahre 1941 in Spital a.P. geboren,
wo er auch in die Volksschule ging und seine Kind- und Jugendzeit verbrachte.
Im Jahre 1959 maturierte er nach 8 Jahren Gymnasialzeit am Stiftsgymnasium
Kremsmünster. Nach dem Studium an der philosophischen Fakultät
der Uni Wien in Ethnologie, Philosphie und Soziologie promovierte er
1971 zum Doktor der Philosophie. 1979 habilierte er sich an der Uni
Wien als ao. Universitätsprofessor.
- Roland Girtler, der radelnde Vagabund:
Seine besondere Liebe gilt der Soziologie. Als rastlos herumziehender
Kulturwissenschaftler ist er ein wachsamer Beoachter und Verteidiger
von gesellschaftlichen Randgruppen. Als „bunter Hund“ unter
den Soziologen radelt er zu jenen Orten Oberösterreichs,die sein
Leben geprägt haben.
- Girtlers Interessen kenen keine Grenzen:
Bergbauern und Wilderern, Prostituierten und Ganoven, aber auch Landärzten
und Pfarrer-Köchinnen gelten seine Offenheit, Zuneigung und sein
Wissensdurst. Sein Interesse ist geprägt von Wohlwollen, offenem
Plaudern über deren kleine Welt, jedoch ohne falsche Anbiederung.
Die nach Siebenbürgen eingewanderten Landler besuchte er mehrmals,um
deren Geschichte und Leben direkt kennen zu lernen. In seinen vielen
Büchern schildert er brillant die erworbenen Kenntnisse über
die gesellschaftlichen Randgruppen. Auch der Studentenzeit am Stiftsgymnasium
Kremsmünster widmete er das Buch “Die alte Klosterschule“.
- Zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs:
Wo immer Roland Girtler zu sehen ist, kommt er als die Freiheit und
die Natur liebender Mensch am liebsten zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
Diese Fortbewegensarten ermöglichen ihm, näher an die Menschen
heranzukommen. Dem Forum Hall ist es gelungen, diesen bedeutenden und
unkonventionellen Kulturwissenschaftler für einen Vortrag zu gewinnen,
der die Spannweite seiner kulturgerschichtlichen Betrachtungen umfaßt.
Kulturfahrt
Erlebnis Salzburger-Land
Dienstag, 6. September 2011
Salzburger Freilichtmuseum Großgmain-Benediktinerabtei Michaelbeuren |