Rosskastanie

Wissenschaftlicher Name: Aesculus hippocastanum

Familie: Seifenbaumgewächse

Heimat: Südosteuropa bis Kleinasien

Trivialnamen: Gemeine Rosskastanie, Weiße Rosskastanie.

 „Ross“ steht für „falsche, nicht genießbare“ Kastanie, im Gegensatz zur Maroni. Die Gemeine Rosskastanie ist ein schnellwüchsiger sommergrüner Laubbaum, der ein beliebter „Schattenspender“ in Biergärten und während der Blüte eine ausgezeichnete Bienenweide ist. Das Laub der Rosskastanie ist sehr dekorativ. Besonders schön sind die konischen Blütenstände mit zahlreichen Blüten. Alle Teile der Rosskastanie sind schwach giftig.

Wuchshöhe:  bis 30 Meter.

Nutzung: In der Möbelindustrie zur Herstellung von Furnieren; in der Chemie und Kosmetikindustrie zur Gewinnung von Rohstoffen und früher auch zur Wollfärbung. Die Früchte sind als Futter bei Hirschen, Rehe und Wildschweinen beliebt.

Volksheilkunde: Man stellt aus Samen, Borke, Blättern und Blüten bei Krankheiten von Magen und Darm, für Blutgefäße und Venen und bei Geschwüren Heilmittel her.

Uralt ist die Sitte, Rosskastanien in der Hosentasche mitzutragen, wenn man Rheuma und Rückenschmerzen hat.

Baummythologie: Kastanien stehen für Redlichkeit.

Ein Gesetz von König Ludwig I. von Bayern besagte, dass die Brauereien ihr Bier in den Kellern und unter Kastanien ausschenken dürfen, somit steht sie auch für Geselligkeit und Fröhlichkeit.

Die ersten Knospen zeigen sich im Frühling.
Die ersten Blätter im Frühling
Der Frühling kommt und die Rosskastanie bekommt die ersten Blätter.
Die „Kerzen“ – die reiche Blütenpracht der Rosskastanie
Die reifen Früchte warten um Tieren Nahrung zu geben oder Kinder zum Basteln anzuregen.
Blattlos – aber schön in der Dynamik des Astwerkes.